Sonntag, 29. Mai 2011

Donnerstag, 26. Mai 2011

wechselbonus

Wenn du die Spur nicht wechselst,
 
hast du keine Chance
 
zu überholen.
 
Aus China

Dienstag, 24. Mai 2011

die staatsverschuldung...

...in den westlichen industrieländern hat inzwischen enorme ausmasse angenommen - ein alter hut, schockt keinen mehr richtig. deutschland liegt da mit 76% des bruttosozialproduktes im verleich zu anderen europäischen staaten noch im erträglichen bereich. rechnet man aber die beamtenversorgungs- und rentenverpflichtungen des staates mit ein, so kommen locker über 300% heraus. die überalterung der bevölkerung schreitet weiter voran, was zu weiteren sozialen transferleistungen führt und die schulden noch höher schraubt...



die banken kreieren virtuelles geld, kassieren aber dein echtes haus, wenn du nicht zurückszahlst. =)

Sonntag, 22. Mai 2011

manchmal sind die besten investments...

...diejenigen, die man unterlässt.

DONALD TRUMP

Samstag, 21. Mai 2011

du musst sehr vorsichtig sein,

...wer die grundlinie verlässt,
wer fehler begeht,
ist nach drei würfen draussen...
wenn du nicht weisst, wohin du gehst, 
denn du bemerkst vielleicht nicht, 
wenn du dort ankommst!

Mittwoch, 18. Mai 2011

mut zur musse

by karthigainathan/travelpod.com
wenn ich beschäftigt bin, schaut mich der berg an.
wenn ich müßig bin, schaue ich den berg an.
beide dinge mögen gleich erscheinen.
doch gleich sind sie nicht.
da beschäftigung der muße unterlegen ist"

TSAI WEN
 

Dienstag, 17. Mai 2011

Samstag, 14. Mai 2011

sparst du noch...

oder investierst du schon?




Der Sparer als Sisyphos

Die Deutschen sparen immer mehr – und werden immer ärmer. Die kollektive Totalverweigerung bei der Geldanlage vernichtet Vermögen.

Die Deutschen sind unermesslich reich: Die sagenhafte Summe von 618,2 Milliarden Euro lagert in Guthaben auf Sparbüchern und in Form von Drei-Monats-Geldern. Die Bevölkerung wird immer wohlhabender – allein seit Ende 2008 nahm dieser Betrag um über 80 Milliarden zu. Das ist die eine Seite der Medaille; diese Zahlen werden gerne herumgezeigt, wenn über Vermögensteuer nachgedacht, die Erbschaftsteuer eingefordert oder generell über Steuererhöhungen fabuliert wird. Die andere Seite der Medaille ist: Die Deutschen sparen wie verrückt – und werden immer ärmer. Denn die Verzinsung dieser Guthaben ist jämmerlich – sie liegt irgendwo zwischen 0,5 und zwei Prozent. Wenn man von den mageren Erträgen die Quellensteuer von maximal 28 Prozent abzieht und Gebühren subtrahiert, dann entfaltet sich eine ziemlich traurige Landschaft – bei einer Euro-Inflationsrate von derzeit 2,4 Prozent schmilzt die Kaufkraft von Monat zu Monat dahin wie der letzte Schneehaufen in der Märzsonne.

Andere Anlageformen hellen das triste Bild einer fürs Alter freiwillig verarmenden Bevölkerung nicht auf: Der Garantiezins für Lebensversicherungen wurde gerade auf magere 1,75 Prozent abgesenkt. Dabei wissen Spezialisten, dass auch das noch schöngerechnet ist – tatsächlich bleiben nach Abzug der Abschlusskosten nur ein gutes Prozent für den Versicherten garantiert. Die staatlich bürokratisierte, zertifizierte und kontrollierte Riester-Rente hat noch keine sieben fetten Jahre hinter sich gebracht und ist schon bei den mageren angelangt – die Realverzinsung wird in den meisten Fällen negativ sein. Und die gesetzliche Rentenversicherung, das, worauf die Deutschen vertrauen, weil sie der Spekulation entzogen ist und vom Zinsfuß nicht getreten werden kann, ist für die Jüngeren das wohl brutalst denkbare Zuschussgeschäft: Die Rechnung, wonach immer weniger Berufstätige immer mehr Rentner unterstützen müssen, geht nur durch eine Umverteilung von Jung zu Alt auf, man mag es schönreden, wie man will. Es gilt die regierungsamtliche Bankrotterklärung durch Gerhard Schröder, dass die gesetzliche Rentenversicherung den Lebensstandard im Alter nicht mehr gewährleisten kann. Der deutsche Sparer gleicht dem Sisyphos der griechischen Sage, der spart und schleppt, und doch rollt der Euro immer wieder ins Minus.

Lange galten ja die Deutschen als ein Volk, dem die Angst vor der Inflation genetisch vererbt wird. Diese Angst haben die Deutschen wohl verloren, sonst würden sie deren flotten Anstieg in ihr Kalkül einbeziehen.

Dabei gibt es ja durchaus auch Lichtblicke. Deutsche Aktien haben sich im vergangenen Jahr solide entwickelt. Eine generelle Kursverdoppelung hat das Tief nach der Lehman-Pleite annähernd ausgebügelt, steigende Unternehmensgewinne lassen den Heller im Kasten klingen. Meist allerdings nicht in Deutschland – die Deutschen arbeiten, aber die Zahl der heimischen Aktionäre sinkt und sinkt. Freiwillig überlassen wir die kapitalen Früchte unserer Arbeit ausländischen Aktionären und vertrauen auf die Almosen der staatlichen Rente – der gesicherte Karriereweg für den Hungerkünstler im Alter.

Es ist wohl das Trauma, das uns der famose Doktor Ron Sommer mit seiner Telekom-Aktie beschert hat. Seither gilt die Aktie wieder als Teufelszeug, der Aktionär als Zocker (im Verlustfall) oder als Gierhals (wenn’s klappt), und jede Bank als Spielhalle. Eine seltsame, antikapitalistische und an die Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts erinnernde Rhetorik greift Platz; braucht ein Politiker oder Leitartikler Beifall, schimpft er auf den „Spekulanten“, der wahlweise für steigende und fallende Preise, für Knappheit und Überfluss, jedenfalls für alles Böse verantwortlich gemacht wird.

Es ist ein seltsam paradoxer Zustand: Die deutsche Wirtschaft gilt weltweit wieder als Vorbild für wirtschaftliche Leistung – aber die Deutschen wollen an ihrem eigenen Erfolg nicht mehr teilnehmen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

be water, my friend


Lee was reciting lines he wrote for his short lived role on the TV series Longstreet.
 Bruce Lee: A Warrior's Journey (2000)

Freitag, 6. Mai 2011

gib deiner zukunft ein zuhause!


der beste blick aus dem fenster ist der in das leere grundbuch =)

Donnerstag, 5. Mai 2011

spiegel-weisheit

gun mirror (bullets, guns, glass, steel)
1. alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in wut geraten
lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.
 
2. alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern
will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in wahrheit in mir und
hätte es gerne anders.

3. alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und
ich mich deswegen verletzt fühle, so betrifft es mich - ist dies in mir
noch nicht erlöst, meine gegenwärtige persönlichkeit fühlt sich
beleidigt - der egoismus ist noch stark.
 
4. alles was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders
haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes
bild, sein eigener charakter, seine eigenen unzulänglichkeiten, die er
auf mich projiziert.

5. alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst,
habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen. ich erkenne mich
selbst im anderen - in diesen angelegenheiten sind wir eins. 

originäre quelle der spiegelgesetze leider unbekannt

 

Sonntag, 1. Mai 2011

you can never escape the field...

...until you can let go and walk away from the programming. It's lonely to walk but it's worse to stick around."(stuart wilde)