Sonntag, 30. Dezember 2012

Freitag, 28. Dezember 2012

letzte und längste vollmondnacht in 2012

Tell me what you feel in your room when the full moon is shining in upon you and your lamp is dying out, and I will tell you how old you are, and I shall know if you are happy.” -Henri Frederic Amiel

Es gibt so viele Gründe
alles beim Alten zu lassen
und nur einen einzigen
doch endlich etwas zu verändern:

Du hältst es
einfach
nicht mehr aus.



Sonntag, 23. Dezember 2012

23/24 jingle bells in moll

I wish I had a river I could skate away on...

Samstag, 22. Dezember 2012

22/24 surfing santa

good vibrations...der ultimative sommer-wellen-fun-weihnachtssong...



Freitag, 21. Dezember 2012

21/24 jenseits von jingle hells und lamettawahnsinn

ist das LICHT der STAR. immer.
denn es ist auch die zeit der winter-solstice.
der "wendekreis des steinbocks".

(...) der dunkelste Punkt der jährlichen Sonnenbahn - aber, wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten. Die Kälte und Klarheit des Winters ist hier genauso Realität wie auch die Geburt des neuen Lichtes; ab jetzt nimmt das dunkle Prinzip wieder ab. Das Tageslicht beginnt wieder langsam aber stetig zuzunehmen, "aufwärtszuklettern" bis zum ersehnten Frühlingspunkt.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Montag, 17. Dezember 2012

Sonntag, 16. Dezember 2012

16/24 dritter advent (cello wars)








fünf typen und ein piano.
                                                                                                           

Freitag, 14. Dezember 2012

14/24 the KING's...

...fried peanut butter and banana sandwich...


...don't knock it, till ya TRY it!


by Stevie Riks, "rock and roll impressionist par excellence": 
  


"Did Elvis really... 

Was wäre aus Elvis geworden, wenn er es nicht zum berühmten Sänger gebracht hätte? Gelernt hatte er nichts! Bevor er das Singen zu seinem Beruf machte bezog er als Lieferwagenfahrer bei einer Elektrofirma pro Stunde 1 Dollar 25. Als Schüler hatte er als Kino-Platzanweiser etwas Geld verdient, damit die kleine Familie genug zu essen hatte. Als seine Leistungen schlechter wurden, durfte er diesen Nebenverdienst allerdings nicht weiter ausführen. Ab da kamen vermehrt frisch gefangene, gebratene Eichhörnchen auf den Tisch…. Zu mehr reichte das Geld nicht.

 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

13/24 es stimmt wahrscheinlich, dass harte arbeit

noch keinen umgebracht hat
aber ich denke mir: 
warum soll ich es riskieren?
 
(Ronald Reagan's Glaubensbekenntnis) 

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Montag, 10. Dezember 2012

10/24 kraftquelle einsamkeit

nichts kann ohne einsamkeit entstehen.
ich habe mir eine einsamkeit geschaffen,
die niemand ahnt.

pablo picasso




entnommen: www.psychoanalyse-zuerich.ch/Den-Traum-alleine 


Depressionen lähmen Geist und Seele. Es gibt jedoch eine melancholische Gemütsverfassung, die sich produktiv auswirkt. Das zeigt sich besonders deutlich im Schaffen des grossen deutschen Lyrikers, Essayisten und Erzählers Gottfried Benn (1886–1956). Er hat immer wieder betont, dass sein Schaffen sich aus einer existenziellen Einsamkeit und Unbehaustheit nähre. Mit dieser Auffassung ist er nicht allein. Von Pablo Picasso, der gemeinhin als heiterer, ja fast kindlicher Künstler gilt, stammt der Satz: «Nichts kann ohne Einsamkeit entstehen. Ich habe mir eine Einsamkeit geschaffen, die niemand ahnt.» Zahlreiche Philosophen haben geltend gemacht, dass alle Kreativität aus einem Defizit komme. Der Mensch sei ein Mängelwesen. Weil er sich seiner Unvollkommenheit bewusst sei, versuche er, etwas Vollkommenes zu schaffen.
Manfred Papst geht in seinem Vortrag dem komplexen Zusammenhang von Melancholie und Produktivität nach. Woher kommt der schöpferische Impuls? Und wie beschreiben kreative Menschen ihren Zustand vor, während und nach ihrer künstlerischen Arbeit? Geht es um das vollendete Werk? Oder ist der Weg das Ziel?  Gottfried Benns Werke und Briefe. Es wird jedoch in kleinen Diskursen auch ausgeführt, wie Thomas Mann und Franz Kafka ihr Schaffen erlebt und definiert haben. Briefe und Tagebücher der Autoren geben darüber vielfältige, mitunter auch widersprüchliche Auskunft.
Am Ende stellt sich die Frage, ob Melancholie und Einsamkeit vom schöpferischen Menschen überhaupt überwunden werden können und sollen. Anders formuliert: Ist Kreativität nur um den Preis des Unglücklichseins zu haben? Kann ein mit sich und der Welt zufriedener Mensch künstlerisch etwas zustande bringen? Oder ist alle Kunst ein Pakt mit dem Teufel? 







Pablo Picasso (1881-1973) über Picasso
"Was glauben Sie denn, ist ein Künstler? Ein Schwachsinniger, der nur Augen hat, wenn er Maler ist, nur Ohren, wenn er Musiker ist, gar nur eine Lyra für alle Lagen des Herzens, wenn er Dichter ist, oder gar nur Muskeln, wenn er Bauer ist? Ganz im Gegenteil! Er ist gleichzeitig ein politisches Wesen, das ständig im Bewusstsein der zerstörerischen, brennenden oder beglückenden Weltereignisse lebt und sich ganz und gar nach ihrem Bilde formt. Wie könnte man kein Interesse an den anderen Menschen nehmen und sich in elfenbeinerner Gleichgültigkeit von einem Leben absondern, das einem so überreich entgegengebracht wird? Nein, die Malerei ist nicht erfunden, um Wohnungen auszuschmücken. Sie ist eine Waffe zum Angriff und zur Verteidigung gegen den Feind.“
“Nichts kann ohne Einsamkeit entstehen. Ich habe mir eine Einsamkeit geschaffen, die niemand ahnt. Es ist schwer heute allein zu sein, weil es Uhren gibt. Haben Sie je einen Heiligen mit Uhr gesehen? Ich habe keinen finden können, selbst unter jenen Heiligen nicht die als Schutzpatrone der Uhrmacher gelten."
"Ich sage es mit Stolz, ich habe die Malerei nie als eine Kunst der puren Unterhaltung und Zerstreuung betrachtet. Ich wollte mittels der Zeichnung und der Farbe, da sie nun einmal meine Waffen waren, immer tiefer in die Kenntnis der Welt und die Menschen eindringen, damit diese Kenntnis uns alle mit jedem Tag freier mache... Ja, ich bin mir bewusst, dass ich mit meiner Malerei wie ein wahrer Revolutionär gekämpft habe...."
"Der Künstler ist wie ein Sammelbecken von Empfindungen, die von überallher kommen: vom Himmel, von der Erde, von einem Fetzen Papier, von einer vorübereilenden Figur oder einem Spinnweb. Deshalb dürfen wir keinen Unterschied machen. Wo es um Dinge geht, gibt es keine Klassenunterschiede. Wir müssen uns das, was für unsere Arbeit gut ist, aussuchen, und zwar überall, nur nicht in unserer eigenen Arbeit. Es graust mir davor, mich selbst zu kopieren....."
"Ich bin kein Pessimist, ich verabscheue die Kunst nicht, denn ich könnte nicht leben, ohne ihr nicht alle meine Zeit zu widmen. Ich liebe sie als meinen einzigen Lebenszweck. Alles, was ich im Zusammenhang mit der Kunst tue, bereitet mir die größte Freude. Doch deshalb sehe ich noch lange nicht ein, weshalb alle Welt sich die Kunst vornimmt, ihr die Beglaubigungsschreiben abverlangt und ihrer eigenen Dummheit in bezug auf dies Thema freien Lauf läßt. Museen sind nichts weiter als ein Haufen Lügen, und die Leute, die aus der Kunst ein Geschäft machen, sind meistens Betrüger."
"Von allem – Hunger, Elend, Unverständnis des Publikums – ist der Ruhm bei weitem das Schlimmste. Damit züchtigt Gott den Künstler. Es ist traurig. Es ist wahr.
Erfolg ist etwas sehr Wichtiges! Man hat oft gesagt, dass der Künstler für sich selbst, sozusagen 'aus Liebe zur Kunst' arbeiten und den Erfolg verachten soll. Das ist falsch! Ein Künstler braucht Erfolg. Und nicht nur, um davon zu leben, sondern vor allem, um sein Werk schaffen zu können. Sogar ein reicher Mann braucht Erfolg. Nur wenige Leute verstehen etwas von Kunst, und Gefühl für Malerei ist nicht allen gegeben. Die meisten beurteilen Kunst nach dem Erfolg. Warum also den Erfolg den 'Erfolgsmalern'überlassen? Jede Generation hat die ihren. Aber wo steht geschrieben, dass der Erfolg immer nur denen gehören soll, die dem Publikum schmeicheln? ......"
"Was gibt es Gefährlicheres, als verstanden zu werden? Um so mehr, als es das gar nicht gibt. Immer wird man verkehrt verstanden. Man glaubt, man sei nicht einsam. Und in Wirklichkeit ist man es um so mehr."
"Man spricht immer vom Naturalismus als Gegensatz zur modernen Malerei. Ich möchte wohl wissen, ob irgendjemand schon einmal ein natürliches Kunstwerk gesehen hat. Natur und Kunst sind verschiedene Dinge, können also nicht das gleiche sein. Durch die Kunst drücken wir unsere Vorstellungen von dem aus, was Natur nicht ist."


aus: Wort und Bekenntnis, Verlag Arche , Zürich und Picasso sagt... , Verlag Kurt Desch, München - von Hélène Parmelin in:
Picasso von Ingo F. Walther, Benedikt Taschen Verlag 1992, S.10,16,18,26,53,70,75

Freitag, 7. Dezember 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012

6/24 nikolaustag

nikolausstiefel und ihre füllungen-eine typologie der modelle und ihrer füllungen                                                                                                                                     



Mittwoch, 5. Dezember 2012

5/24 nachhaltig schenken

als erstes schenkst Du Dir das geschenkpapier: sei kreativ und staune, was zweckentfremdbares in schubladen & schränken so vor sich hinstaubt +++ boykottiere das alljährliche fröhliche warenaustauschfest zugunsten von "klasse statt masse" - schenke weniger, durchdachter, bewusster +++ lasse das land im-konsumrausch-durch-die-läden-wanken-und kaufen-was-das-zeug-hält klinke Dich aus, und geniesse die stressfreie zeit +++ schenke gutscheine, ess-, trink-, kochbares, oder das kostbarste per se: ZEIT - wofür auch immer... 
   
in den ozeanen schwimmt heute sechs mal mehr plastikmüll als plankton - unkapputbar und toxisch
 
zitat aus dem Umweltbrief, mai 2007
[...]
Simultan durchgeführte Studien ergaben: Riesige Mengen an Plastik-Müll
befinden sich in unseren Weltmeeren. [...] In vielen Regionen sind mittlerweile mehr
Plastik-Partikel als Plankton nachweisbar. Die meisten Kunststoffe,
vorwiegend aus privaten Haushalten und der Industrie, sind biologisch nicht
abbaubar und ihre Giftstoffe werden über das Plankton aufgenommen. Für
viele, im Meer lebende, Tierarten ist Plankton ein wichtiger
Nahrungsbestandteil. So gelangen die Gifte in die Nahrungskette. Mit
dramatischen Folgen für das gesamte Ökosystem und auch für uns Menschen, die
wir am Ende dieser Nahrungskette stehen.
[...] Unzählige Meeressäuger sterben, weil sie sich in den
Müll-Teppichen verfangen oder durch das Verschlucken dieser unverdaulichen
"Beute" elend zu Grunde gehen.

[...]
Zwischen Kalifornien und Hawaii hat sich ein fast geschlossener, drei
Millionen Tonnen schwerer Teppich aus Plastik von etwa der Größe
Mitteleuropas ausgebreitet. Er stammt aus der weltweiten Produktion von
jährlich 125 Millionen Tonnen Kunststoff. In diesem Bereich des
Nordpazifik kommen mittlerweile auf jedes Kilo tierischen Planktons sechs
Kilo Plastikabfall. [...]
Grund für die Müllschwemme weitab von menschlichen Siedlungen sind kreisende
Strömungen von Wind und Wasser. [...] Wird der vor den Küsten Asiens und Amerikas
treibende Müll von dieser Strömung erfasst, verbleibt er nach Angaben der
National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) mindestens 16 Jahre im
pazifischen Megastrudel. Nicht lange genug, um zersetzt zu werden; denn
bislang werden die meisten der konventionellen Kunststoffe nicht von
Mikroorganismen abgebaut. Bis UV-Strahlung und Oxidation eine Spielzeugente
in ihre Moleküle zerlegt haben, können bis zu 500 Jahre vergehen.


Mehr Informationen:

Montag, 3. Dezember 2012

3/24 DIY-low-budget-geschenkidee

es ist ein brauch von alters her:
doch wer zufrieden und vergnügt,
sieht zu, dass er auch welchen kriegt.

(Wilhelm Busch, aus: 
die fromme helene (1872) 
kapitel 16, die versuchung )


  Liköransatz für Kokos-Ananas-Likör

(für 1 Fläschchen 250ml)

100g weißer Zucker
100g Rohrzucker
getrocknete Kokoschips
getrocknete Ananasstücke 

Zucker, Kokos und Ananas in eine Flasche schichten, gut verschliessen und mit einem Zettel versehen:


"Den Flascheninhalt in 500ml Korn geben, durchrühren und mindestens 1 Woche im Kühlschrank ziehen lassen. Gelegentlich umrühren. Den Liköransatz durch ein Sieb gießen und mit je 200ml Kokosmilch und Ananassaft verrühren. Kalt genießen"

dies und mehr

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 quittenlikör 

Sonntag, 2. Dezember 2012

2/24 erster advent


nicht immer ist es die tür, die uns vom nachbarn trennt
oft sind es die welten. 
(aus: »lleine bilanzen«) © Harald Schmid

Samstag, 1. Dezember 2012

1/24 der countdown läuft

die stille & besinnliche zeit :-> somit eingeläutet ...die symptome bekannt: schlossbeleuchtung und lärm in strassen & geschäften...sich mit glühwein zuschüttende, weihnachtslieder grölende weihnachtsmarktbesucher.  

ob weihnachten heuer stattfindet ist indes noch nicht ganz sicher, denn da wäre ja noch die maya-kalender kiste =)
 

Mittwoch, 21. November 2012

ich kann, weil ich WILL, was ich muss




(immanuel kant)

für den indeterministen kant war der freie wille nicht nur ein frommer wunsch und pflicht und vernunft standen im zentrum seiner praktischen philosophie.


um leichter in's handeln zu kommen, hilft es, das "muss" einmal neu zu definieren, sich damit anzufreunden und die muss-bedingungen für sich zu akzeptieren...



http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/presse-medien/fotos-pk-2010/mai-2010/pk-eroeffnung-ruhr-atoll-11052010.html

Montag, 12. November 2012

höhlenmodus



november, der monat der dunklen, wilden wolken und herbststürme...analog dazu ist jetzt die zeit, nüsse zu sammeln, seinen winterspeck anzufuttern und die vorratslager zu füllen...es ist eine arbeitsame zeit, nicht eben heiter, aber auch nicht trostlos. eine zeit der ent-scheidungen, ideal um sich darüber klar zu werden, was loszulassen ist, um der dunklen zeit des rückzugs und der transformation unbeschwert begegnen zu können...das gilt nicht nur für die vorbereitung auf den winter... das leben besteht aus abschieden...


Mittwoch, 7. November 2012

how comfort is killing you


via:.adaringadventure.com



by Johnny B. Truant, the author of How To Be Legendary: A Realistic Guide to Being the Superhuman You’re Supposed to Be, which you can download for free

Are you sitting down? Yes? Okay, good.
Wait. No, not good. Stand up. You should probably be a bit uncomfortable for this, because it turns out that comfort might just be what’s keeping you from having the life you deserve.
Now, let’s get one thing straight before I start saying some things that are bound to be unpopular.
I like being comfortable. When I go to Barnes & Noble, I get mad when I have to sit in a wooden chair instead of one of those big poofy seats. I like hot showers better than cold ones. I like being fed and dry and happy.
But that’s not the kind of comfort we’re talking about here. We’re talking about the kind of comfort that keeps you paying for that house you can’t afford because it’s such a nice, comfortable house.
We’re talking about the art you don’t create because it’s so much easier to collapse on the couch at the end of the day.
We’re talking about that greasy food you continue to eat after your heart surgery because eating it makes you feel so good inside.
We’re talking about all of the things you avoid doing because they’re awkward and uncomfortable — even though you know you’d need do them in order reach your goals.
I’d like you to think about something:
Which would you rather have: short-term comfort, or long-term satisfaction?
If you could only choose one, would you rather experience a modicum of good feelings now or a lifetime of awesomeness later?
It’s a logically obvious — yet strangely difficult — choice, isn’t it?
Well, let’s talk about that.

continue reading

http://www.goodreads.com/author/quotes/32579.Bruce_Lee


Montag, 5. November 2012

IKEA-tüte frakta...

...man sollte sie NIEMALS bei sturm auf dem balkon liegen lassen =(

folgender text, neben 99 anderen zu finden in 
Blau und gelb sind die Nationalfarben Schwedens.
Blau und gelb sind auch die beiden Ausführungen der Frakta-Tüte von IKEA. Die gelben bleiben vor Ort im Einrichtungshaus.
Sie dienen einzig und allein dazu, den ganzen Kleinscheiß, den man im Vorfeld eigentlich gar nicht kaufen wollte, der aber trotzdem immer in der gelben Frakta-Tüte landet, zur Kasse zu transportieren. Also Teelichter, Servietten, Kissen, Dekosand, Dekosteine, Haferkekse, Einlegeböden, irgendein Möbelstück, das es gerade im Angebot gibt, Gießkannen, ein Badezimmerteppich und Energiesparlampen.
An der Kasse packt man den ganzen Kram auf das Laufband, wundert sich ein wenig, wie viel in diese gelbe Frakta-Tüte reinpasst, und fragt sich, warum man eigentlich den Badezimmerteppich mitgenommen hat. Die gelbe Frakta knuddelt man in den dafür vorgesehenen Sammelbehälter und legt eine neue, glatt gefaltene blaue Frakta auf das Kassenlaufband. Der ganze Mist muss ja schließlich auch vom Auto ins Haus transportiert werden.
Über IKEA kann man sagen, was man will, fest steht: Die blauen, riesigen Frakta-Tüten sind super. Es passt extrem viel hinein und der Inhalt darf auch noch einiges wiegen. Frakta ist einfach der perfekte Einkaufsbegleiter. Auf dem Hinweg zum Supermarkt passen all die 25-Cent-Plastik-Einwegpfandflaschen hinein, die sich im Laufe der Woche angesammelt haben. Wenn ich dann den ganzen Plastikmüll gegen ein ordentliches Sümmchen getauscht habe, kann ich entspannt den Einkaufswagen füllen, in der Gewissheit, dass der gesamte Einkauf locker in Frakta Platz finden wird.
Super ist auch die Tragkraft der Tüte: Laut Produktbeschreibung kann man in ihr Dinge mit einem Gesamtgewicht von 25 Kilo transportieren und das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Supermarkt-Tüten.
Ich benutze die blauen IKEA-Tüten seit Jahren, nicht nur zum Supermarktwocheneinkauf. Ich bringe in ihnen das Altpapier zum Container, transportiere bei Umzügen Bücher darin und schaffe tausend andere Sachen, die groß und schwer sind, von A nach B. Man kann Frakta wunderbar als Wäschekorb benutzen und die nassen Sachen aus der Waschmaschine zwei Etagen tiefer zu den Wäscheleinen hinterm Haus bringen. Und noch nie ist eine dieser blauen Begleiterinnen gerissen. Eine Frakta ist das Schweizer Taschenmesser unter den Plastiktüten.
Nach einem Atomkrieg, den dieses Raumwunder aus 100% Polypropylen natürlich komplett unbeschadet überstehen würde, hätten Besitzer einer IKEA-Tüte einen Überlebensvorteil sondergleichen. Man könnte in ihnen Wasser aus einem nicht radioaktiv verseuchten Brunnen holen, man könnte aus ihnen ein Floß bauen und versuchen flussabwärts in eine weniger radioaktiv verseuchte Zone zu gelangen, man könnte aus ihnen ein Zelt bauen, um sich vor dem radioaktiven Regen zu schützen. Beim Plündern fände in Frakta viel mehr Diebesgut Platz als in einer herkömmlichen Tüte, von Aldi beispielsweise.
Mehr kann man von einer Einkaufstüte nicht erwarten.

Mirko Kussin 

Donnerstag, 1. November 2012

die KFZ-hauptsaison 2012 ist eröffnet

die ersten versicherer schicken die beitragsrechnungen für die KFZ-versicherung an ihre kunden heraus. verbraucherschützer und experten haben herausgefunden: jeder zweite fahrzeughalter wird mit teilweise drastischen preiserhöhungen konfrontiert werden! es wird zum wechsel der KFZ-Vversicherung bis zum 30.11.2012 dringend geraten. einsparungen von bis zu 850,00 euro sind möglich. nutzen diese chance 

unglaubliche sonderaktion in diesem jahr – hauptpreis: audi A5 cabriolet

Dienstag, 30. Oktober 2012

marc faber’s asset allocation


"Wenn Sie sehr schlau sind, und ihre Kaufkraft erhalten wollen, dann können Sie ihr Geld aggressiv zwischen verschiedenen Märkten hin- und herbewegen. Ich bin nicht so schlau. Ich habe 25% in Immobilien, 25% in Anleihen, 25% in Aktien, 25% in Gold um 25% in Cash. Ich weiß, das geht nicht auf, aber ich habe jetzt die Bilanzierungsstandards der US-Regierung übernommen“

ganz lesen: Marc-Fabers-Vortrag-Ein-kolossaler-Kollaps

Montag, 29. Oktober 2012

erfolg ist eine durchhalteprämie

sei zuversichtlich, auch wenn Du noch nicht siehst...


Sonntag, 7. Oktober 2012

der monat des prunkvollen goldenen lichts...



...oktober...das licht scheint herbstlich weicher als das des frühlings, die bäume beginnen, brennende farben anzunehmen...ein erster hauch von kaltem nebel ist unübersehbar....melancholie ist eine unschätzbare kraft, eine glückliche traurigkeit, eine magische ahnung von abschied, veränderung und transformation...wenn auch noch ohne scharfen trennungsschmerz...so manches mystische erkenntnistor möchte sich öffnen ...

Freitag, 21. September 2012

the only safety is in softness and beauty.

 

"(...)
Be ordinary and humble and don’t set yourself up over others. Try to melt into the background and become no one. It is so liberating. See if you can walk through a crowded airport or railway station with nobody looking at you. For in the strange alignment of being somebody in your quiet feelings, in your silence, and nobody for everyone else, you walk away from the destiny of the world where everyone is pushing to be heard, pushing to be someone. Their world is very dangerous, your world doesn’t have to be. Be like those that can walk through a wall without any single molecule of the wall knowing they are there.
In social situations don’t talk about your successes and neither should you mention your weaknesses. Instead talk about the sunrise and the wind and the way otters sleep with one leg tied to a lump of seaweed. Talk about god’s world not real estate prices in the suburbs. Never be flashy, those times have gone. Be anonymous and stay to one side. My old teacher would often say, “He who walks up the middle of the road gets hit from both directions.” He was right.
The more you elevate yourself the more deadly you become to others and you open yourself up as ghoul-food. Whenever you fail on softness just reaffirm your alignment and make time for the soft things of life. The meek inherit the earth because the Forces of Light go naturally to softness and there they find the humility of those that have the same softness and they protect them and lead them to safety. For in the end we have to go back to a soft, caring world, in order for this planet to survive. That transition is now beginning to take place.

Bye for Now.  Stuart Wilde.

*Everything that is holy and good starts out as symmetrical. This is because we live in a mathematically elegant universe, which is almost perfectly symmetrical. Everything ghoulish is bent out of shape (asymmetrical). Because, for example, in humans, your inner emotions and feelings eventually bleed through to your physical body and so your eyes and mouth and your overall face shape are gradually bent out of symmetry over the years. Your mouth slopes or your lips go thin and so forth.
If you pretend to be nice while inwardly being rather vile you can hold the pretense of symmetry for a while but eventually your inner state bends you to show the truth. And that carries you away to where others are that are equally asymmetrical. Birds of a bent feather flock together. SW"

Donnerstag, 6. September 2012

show me the money


nichts geht über ein vernünftiges familienmotto

Freitag, 20. Juli 2012

wegschauen als letzte bastion?


"EZB-Bankstern droht der Burnout...Geldfälscher verlieren Interesse an Euro-Scheine...Der Euro hat keine Überlebenschance...Die Schweiz bereitet sich auf den Euro-Crash vor..."

...
Stefan Homburg im Interview: „Der Euro hat keine Überlebenschance“ - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/stefan-homburg-im-focus-online-interview-der-esm-fuehrt-deutschland-in-den-schuldenabgrund_aid_779938.html




Sonntag, 1. Juli 2012

ein abartiger einzelfall?











Schockierende Tierquälerei: Hund auf offener Straße totgeschlagen – TASSO setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus
Ein an Brutalität kaum zu überbietender Fall von Tierquälerei ereignete sich am Samstag, den 16.06.2012, in Frankfurt-Sachsenhausen. Mit massiven Schlägen und Tritten gegen Kopf und Körper quälte ein offensichtlich betrunkener Mann seinen Hund zu Tode. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich die Tat gegen 19.20 Uhr in der Mörfelder Landstraße in Höhe der Hausnummer 230. Anschließend setzte sich der Unbekannte auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Niederrad/Oberforsthauskreisel davon. Dabei zog er den reglosen Hundekörper an der Leine hinter sich her. Der Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkle, wellige Haare und Dreitagebart. Er trug dunkle Kleidung, auffällig schwarz-orangefarbene Schuhe und hatte ein orangefarbenes Mountainbike. Bei dem Hund handelte es sich um ein mittelgroßes, etwa kniehohes Tier mit dunklem Fell, hängenden Ohren und einer ca. 30 cm langen Rute.
„Wir sind entsetzt über die unglaubliche Grausamkeit, mit der hier ein fühlendes, wehrloses Mitlebewesen getötet wurde. Daher haben wir uns entschieden, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise auszusetzen, die zur Ergreifung des Täters führen“, sagt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Diese Tat stellt keineswegs ein Bagatelldelikt dar, sondern gilt nach dem Tierschutzgesetz als Straftat, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden kann.“ Isabell Neumann, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Frankfurt, ergänzt: „Es können sich auch Zeugen melden, denen dieser Hund aus der Nachbarschaft bekannt war, die ihn aber womöglich schon längere Zeit nicht mehr gesehen haben.“
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main unter der Rufnummer 069/755 53 111 bzw. 069/755 56 608 entgegen. Darüber hinaus können sich mögliche Zeugen des Vorfalls auch direkt an TASSO (Tel. 06190/937-300) wenden. Auf Wunsch werden Hinweise vertraulich behandelt.
© Copyright TASSO e.V.

wieviel aggressionspotential wird SO ausgelebt und WER schaut hierbei untätig zu? 

WER hindert diesen KRANKEN daran, sich den nächsten hund zuzulegen?

WER kann das entsetzliche leid ermessen, das unschuldige tiere durch menschliche hände erleiden...ihre hilflosigkeit angesichts solch unfassbarer grausamkeit.
 


BGB, § 90a Tiere

"Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist."

Mittwoch, 27. Juni 2012

widerstandsrecht gegen fiskalpakt und ESM

Unter dem Vorwand, es gäbe keinen Plan B, wird
die Republik dem Finanzsystem preisgegeben.
– Ein Appell an die Medien –
von Andreas Popp

ESM und Fiskalpakt stehen glasklar im Widerspruch zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, denn ab dann wird die Staatsgewalt definitiv nicht mehr vom Volke ausgehen, wie dies gemäß Grundgesetz Artikel 20 Abs. 2 eigentlich vorgesehen ist. Ein Versuch, die darin definierte „verfassungsmäßige Ordnung“ zu beseitigen, führt direkt zu Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4, wonach es unter diesen Umständen ein Recht zum Widerstand gibt: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Dienstag, 26. Juni 2012

nicht nur ZWISCHEN den zeilen

Ist es an der Zeit, weniger Demokratie zu wagen?

„Keine Denkverbote!“ 

„Der letzte Rest an Vertrauen geht verloren“

"EZB akzeptiert künftig Autokredite als Sicherheit"

 

Montag, 25. Juni 2012

einsatz für den dreisatz


wieviele mails fluten täglich Deine inbox? und liest Du sie alle?

vielleicht reichen ja fünf, vier, drei... sätze auch....

three sentences or less
das konzept.
die herausforderung.
 


 

 

Samstag, 23. Juni 2012

alan turing...

...würde HEUTE 100...





we can only see a short distance ahead
but we can see plenty there that needs to be done.
Alan Turing (1912-1954)

Freitag, 22. Juni 2012

bist du beim fussball oder rettest du deutschland?

http://www.toonpool.com  








 


dieser Newsletter berichtet über wichtige politische Ereignisse, die im Hintergrund 
abgehalten werden, während alle anderen mit Fußball abgelenkt sind!
 
Ich möchte gerne dieses Vorhaben öffentlich beleuchten, damit die geplante 
Aktion abwendbar ist.
 
Es geht um den sog. "Euro Rettungs Fond" oder "Euro Schutz Mechanismus" (ESM). 
Die Macher des Vertrages behaupten natürlich, es sei zum Schutze aller, wenn 
Du jedoch genau hinschaust, wirst Du sehen, welche große Lüge dahinter steht. 
Um genauer zu schauen, brauchst Du Wissen. Hintergrundwissen. Dies vermittle 
ich Dir folgendermaßen:
Der ESM, kurz gefaßt, ist ein Vertrag welcher die zentrale Bankenkontrolle 
über die gesamte Wirtschaft Europas bestimmen soll. Diese hat mehrere besondere 
Eigenschaften:-
 
1)      Recht auf Enthaltung von jeglicher Art zivilrechtlicher als auch strafrechtlicher 
Verfahren (eigene unbekannte Gesetze!).
 
2)      Recht auf Verbergung, d.h. weder das Personal darf benannt, noch die 
Handlungen publik gemacht werden.
 
3)       Recht auf freie Verfügung über dein Bankkonto. Außerdem  kann Steuer 
auf dich bis zu dem vollständigen Wert deiner Immobilien in Form von Zwangshypotheken 
erhoben werden.
 
4)      Recht auf Enteignung: Wenn Du die Bezahlung verweigerst, haben sie 
das Recht, Dich vor dem deutschen Gericht zu verklagen und enteignen. Du aber 
hast kein Recht dich selbst dagegen zu verteidigen.
 
Diesen für die Bürger unangenehmen und ungerechten Vertrag will der Bundestag 
ratifizieren (gültig machen), um dabei die letzten kleinen Spuren der Demokratie 
zu vernichten!
 
Die etwas Älteren unter uns werden sich erinnern, wie dies schon zweimal im 20 Jhdt. 
getan wurde, als die Hitler-Regierung so wie auch die von Adenauer, Zwangshypotheken 
auf das deutsche Volk erhoben haben.
 
Übrigens:
 
Es hat auch kaum ein Bundestag Abgeordneter eine Ahnung, was in diesem ESM 
steht, weil Merkel und Co. sie nicht darüber informiert haben, obwohl ein Befehl 
vom Bundesverfassungsgericht genau dies zu tun existiert! Alle drei Formen, 
Hitler, Adenauer und Merkel handeln unter dem Befehl des Bankenkartells dessen 
erklärte Absicht es ist, die Besitzer der ganzen Welt zu sein.
 
Lösung:
 
Diesmal keine Manifestation, sondern handfestes Handeln!
 
Wenn bis heute Abend mindestens 
50.000 Unterschriften eingesammelt 
werden können, so muß die Bundes-
regierung eine Sonderkommission ins 
Leben rufen, um den Vertrag zu studieren. 
Obwohl sich die anderen (Merkel) sicherlich wieder 
etwas einfallen lassen, um ihren Plan durchzusetzen, erkauft sich durch diese 
Aktion das Volk die Zeit, um allen Abgeordneten klarzumachen, was ihnen da 
wirklich untergemogelt wird und welche Folgen es hätte, wenn es einfach so 
abgestempelt werden würde! Es wäre der größte Betrug in der Geschichte der 
Menschheit und das Auflösen des Rechtstaates, der Demokratie und aller anderen 
bestehenden Völkerrechte.
 
Hier kannst Du jetzt die Petition online unterschreiben. (Nur deutsche Bürger 
bitte! Andere werden für ungültig erklärt).
 
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Freitag, 15. Juni 2012

e-prime

eine MERKwürdige methode für mehr sprachliche präzision

"SEIN" oder nicht "SEIN"

http://www.paulrutherford.com/

chris mulzer über die entstehung von alfred korzybski's e-prime

 


Alfred Korzybski (1880-1950) und die Allgemeine Semantik "Jede Landkarte wird für einen bestimmten Zweck hergestellt. Keine Landkarte kann das ganze Gelände darstellen." 

Kurzbiographie: Alfred Habdank Korzybski, 1880 in Polen geboren, ging 1914 als militärischer Sachverständiger nach Amerika. Er lernte die englische Sprache als zweite Muttersprache und entwickelte gleichzeitig ein intensives Forschungs- und Studienprogramm, das ihn in die Arbeitsbereiche Psychologie, Neurologie und Linguistik führte. KORZYBSKI wollte Neues finden, erkannte aber bald, daß, um Neues zu finden, er das Alte erst sprachlich neu fassen mußte. Je mehr er sich in seine Studien vertiefte, umso stärker beschäftigte ihn die Frage der engen und komplizierten Zusammenhänge zwischen Wortsymbolen und dem menschlichen Nervensystem und der Rolle der Sprache im menschlichen Verhalten überhaupt. Sein erstes Werk "Manhood of Humanity" erweiterte er im Laufe der Jahre zu dem großen und schwierigen Buch "Science und Sanity", in dem die allgemeine Semantik ihren ersten wissenschaftliche Ausdruck fand. Die grundlegenden Postulate der Allgemeinsemantik besagen: daß Worte nicht mit Sachen verwechselt werden dürfen daß Worte niemals alles sagen können daß Worte über Worte usw. ohne Ende gesagt werden können In der Philologie pflegte man unter Semantik das Studium des historischen Bedeutungswandels von Wörtern zu verstehen. Allgemeinsemantik dagegen ist das Studium der Bedingungen, unter denen Zeichen und Symbole einschließlich der Worte als sinnvoll angesehen werden können. Es ist weiter das Studium, wie menschliches Verhalten durch Worte beeinflußt wird, mögen sie von anderen gebraucht oder denkend zu sich selbst gesprochen werden. In der Allgemeinsemantik können grundlegende Fragen gestellt werden wie diese: "Wovon reden Sie überhaupt?" und "Welche Beziehungen bestehen zwischen den Worten und den Sachen, über die geredet wird?" Die Semantik hat mit der Bedeutung als einem Faktor in allen Beziehungen zwischen Menschen zu tun. Die Menschen sind die einzigen, die sich durch Sprechen in Schwierigkeiten bringen können und die Allgemeinsemantik befaßt sich damit, wie diese vermieden werden können. KORZYBSKIs Verhältnis zur Sprache und seine Methodenlehre für den Gebrauch der Sprache ist für jeden einzelnen von unmittelbaren Wert, weil sie ihn vor gedankenlosen Reaktionen auf die Worte anderer bewahrt und so hilft, besser zu verstehen und verstanden zu werden. KORZYBSKI starb 1950 im Alter von 70 Jahren. Da sein Buch wegen seiner Kompliziertheit einem Laien bei der Lektüre große Mühe bereitet, haben sich KORZYBSKIs Ideen vorwiegend auf indirektem Weg verbreitet. Es hat sich eine Schule von Sozialwissenschaftlern und Gelehrten gebildet, welch die Allgemeine Semantik zu Beurteilung menschlicher Bewertungen heranziehen. In dieser Hinsicht ist die allgemeine Semantik nicht einfach eine neue Philosophie, sondern eher eine theoretisch-praktische Auswertung der allgemeinen Philosophie. (Zwei wichtige Schüler KORZYBSKIs sind S.I. HAYAKAWA mit seinem Buch 'Sprache im Denken und Handeln' und ANATOL RAPOPORT mit seiner 'Bedeutungslehre'. Korzybski und die allgemeine Semantik In der Erkenntnis, daß der Sinn der Worte nicht in den Worten selbst liegt, sondern in den Menschen, die diese Worte gebrauchen, untersucht die allgemeine Semantik die Art und Weise, wie die Menschen sich der Worte bedienen und wie sie sich zu den Worten verhalten. Die Menschen verstehen ihre Umwelt aufgrund begrenzter "Abstraktionen", die sie sich von ihr machen und die dem Niveau ihrer Kultur oder ihrer eigenen persönlichen Erfahrung entsprechen. Der zentrale Gedanke der Allgemeinen Semantik ist folgender: Da das Verhalten eines Menschen zu sich selber und zu seiner Welt niemals auf den Dingen beruht, so wie sie wirklich sind, sondern immer nur auf seinen begrifflichen Fassungen - präzise oder unzulänglich - muß der Einzelne sich stets bewußt sein, daß diese seine abstrahierten Begriffe (in Form von Worten oder Gedankenbildern) es sind, die seine Einstellung beeinflußen, nicht die Dinge oder Situationen. Das Hauptkennzeichen einer magischen Geisteshaltung ist die Unfähigkeit, zwischen den Vorstellungen und der Realität einen deutlichen Unterschied zu machen. Dieses Charakteristikum haben kleine Kinder mit sogenannten Primitiven gemein. Man sollte eigentlich erwarten, daß sie mit dem Älterwerden diese Entwicklungsstufe überwinden. Doch viele lebende Erwachsene unserer modernen Kultur werden sich dieses Unterschieds niemals bewußt. Irgendwann bringen alle ihre geistigen Vorstellungen, als die Worte, mit der Wirklichkeit, den Dingen durcheinander. Die meisten von uns müssen sich bemühen, "ihre Welt" in ihrer Wortstruktur der Struktur jener Welt, wie sie die anderen Menschen sehen, so ähnlich wie möglich zu machen. Wenn die persönliche Vorstellungswelt eines Menschen der "allgemeinen Welt" nicht entspricht und er zu anderen Leuten darüber spricht, so wird man ihn als geistig nicht normal bezeichnen. Aber auch der Begriff der "geistigen Gesundheit" ändert sich im Laufe der Zeit. Wollte man heute von Hexen und bösen Geistern als Wirklichkeiten reden, so würden einen die Leute mitleidsvoll ansehen. Im 17. Jahrhundert jedoch war es durchaus üblich, an Hexen und böse Geister zu glauben. Heute ist es eine Art Geistesgestörtheit. Die Sprache, sagt KORZYBSKI, ist eine Landkarte von der Wirklichkeit. Dies ist ein treffender Vergleich. Eine gewöhnliche Landkarte dient dazu, die Lage wichtiger Punkte im Gelände zu markieren. Diese Punkte werden in ihren räumlichen Bziehungen zueinander festgelegt. Die Landkarte ist gut, wenn die räumlichen Beziehungen zwischen den auf ihr markierten Punkten genau den räumlichen zwischen den dargestellten Örtlichkeiten entsprechen. Eine Karte von den Vereinigten Staaten müßte also zeigen, daß Chicago zwischen New York und San Francisco liegt. Wenn sie San Francisco zwischen New York und Chicago setzt, ist es eine schlechte Landkarte, und wir werden irregeführt, wenn wir nach dieser Karte reisen möchten. Kurzum, die Struktur der Landkarte sollte der Struktur des dargestellten Geländes entsprechen. Die drei Postulate von KORZYBSKIs "nichtaristotelischem System" lassen sich als Aussagen über die "Landkarte" formulieren; sie lauten: Die Landkarte ist nicht das Gelände. Die Landkarte zeigt nicht das ganze Gelände. Die Landkarte spiegelt sich selbst wider "Die Landkarte ist nicht das Gelände" ist eine Umschreibung von A.B. JOHNSONs Satz "Das Wort ist nicht die Sache", wie er auch bei KORZYBSKI vorkommt. Dieser Satz besagt z.B.: das Wort 'Stuhl' besteht aus fünf Buchstaben. Der Gegenstand STUHL besteht nicht aus Buchstaben. Auf dem nicht aus Buchstaben bestehenden Stuhl kann man sitzen, dagegen kann man nicht auf dem Wort 'Stuhl' sitzen. "Die Landkarte ist nicht das Gelände" umschreibt JOHNSONs Satz "Wir müssen zwischen der Größe und Vielfältigkeit der Schöpfung einerseits und der Unzulänglichkeit der Sprache andererseits unterscheiden." Tatsächlich kann keine Landkarte das ganze Gelände darstellen, schon weil die Landkarte so viel kleiner ist, als das Gelände. Es ist unmöglich, mein Haus auf einer Karte der Vereinigten Staaten darzustellen, auf der selbst meine ganze Stadt nur als ein winziger Kreis erscheint. KORZYBSKI pflegte seine Studenten aufzufordern, irgendeinen Gegenstand 'vollständig' zu beschreiben. Es ist unnötig zu sagen, daß KORZYBSKI jedesmal auf irgendeine Einzelheit hinweisen konnte, die die Studenten trotz genauester Beschreibung ausgelassen hatten. Wenn er ihnen einen Apfel zeigte, den sie beschreiben sollten, dann sagten sie, er sei rot, worauf er ihre Aufmerksamkeit auf grüne Streifen oder einen schwarzen Punkt lenkte; wenn sie diese in ihre Beschreibung aufgenommen hatten, forderte er sie auf, genau die Form der Streifen oder die Lage des Punktes anzugeben, das Innere des Apfels zu beschreiben usw. Das Experiment bewies schlüssig, daß wir immer etwas auslassen 'müssen', wenn wir Dinge benennen oder gar genau beschreiben. Ähnlich ist es bei den Landkaren; nicht nur wegen ihres begrenzten Umfangs lassen sie Dinge aus, sondern auch weil für verschiedene Zwecke verschiedene Landkarten angefertigt werden. Nehmen wir einmal an, daß ich einen Kollegen, der nach Toronto kommt, zum Abendessen einladen möchte. Meinem Brief lege ich eine rohe 'Landkarte' bei, ein Blatt Papier mit einigen Strichen und zwei Kreuzen. Das eine Kreuz bezeichnet das Hotel, in dem er absteigen wird, und das andere mein Haus. Ich nehme an, daß er erkennt, daß die Striche Straßen darstellen und daß die danebenstehenden Worte die Namen der Straßen sind. Ich denke mir, daß er den Zettel mitnimmt, wenn er das Hotel verläßt, daß er die darauf geschriebenen Wörter mit den Straßenschildern vergleicht und so den Weg zu meinem Haus findet. Wenn er mein Haus anstandslos findet, dann hat die Karte ihren Zweck erfüllt. Für einen Grundstücksmakler aber, dem es auf die Grundstücksgrenzen in Toronto ankommt, ist diese Karte nutzlos; ebenso für den Bauingenieur, der die Geländehöhe angeben will. Jede Landkarte wird für einen bestimmten Zweck hergestellt. Keine Landkarte kann das ganze Gelände darstellen. Auch sollte die Landkarte nicht mehr darzustellen versuchen, als was sie für ihren Zweck braucht, weil unwichtige Eintragungen nur unsere Aufmerksamkeit ablenken und uns das Ablesen der für uns wichtigen Dinge erschweren. Mit dem Satz "Die Landkarte spiegelt sich selbst wider" mein KORZYBSKI folgendes: wenn eine Landkarte auf das von ihr dargestellte Gelände gelegt würde und genügend Einzelheiten enthielte, müßte sie eine Darstellung ihrer selbst enthalten. Man stelle sich die Schwierigkeiten vor, die in diesem Fall entstünden. Man denke etwa an die allbekannten Packungen für Frühstücksnahrung, Waschmittel oder Büchsenmilch, auf denen die Packung selbst abgebildet ist. Um genau zu sein, muß die verkleinerte Abbildung der Packung eine noch kleinere Abbildung von der Abbildung sein usw. Als Kinder haben wir uns vielleicht verwundert gefragt, wo das aufhören soll. Vielleicht war das unsere erste Begegnung mit der Unendlichkeit. KORZYBSKI behauptet, daß die Selbstwiderspiegelung zum Wesen der Sprache gehört. Wenn wir daher überhaupt Sprache verwenden, müssen wir eine von zwei Dingen tun: entweder den Grundsatz der Widerspruchsfreiheit oder den Grundsatz vom ausgeschlossenen Dritten aufgeben. KORZYBSKI war kein Logiker und hatte keine klare Vorstellung von diesen Alternativen. Es genügte ihm, durch die Aufstellung der drei 'Landkarten'-Grundsätze ein 'nichtaristotelisches' System begründet zu haben. Wenn jedoch die Logik weiterhin als ein Werkzeug der Deduktion dienen soll und wenn ihre Grundlage widerspruchsfrei sein soll, dann müssen wir unsererseits eine Entscheidung treffen, welche der zwei aristotelischen Postulate wir fallen lassen sollen. Tatsächlich haben wir wenig Wahlmöglichkeiten. Wenn sich herausstellt, daß das aristotelische System der Logik unzulänglich ist, weil in ihm die Analyse einiger Aussagen zu Widersprüchen führt, dann sollten wir keine Widersprüche 'zulassen', um das System zu retten. Weil wir einen Widerspruch vermeiden wollen, halten wir Ausschau nach einer Möglichkeit, wie das System geändert werden könnte. Das Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten fallen zu lassen, ist vielversprechender, weil dadurch das Prinzip der Widerspruchsfreiheit in Kraft bleibt; eine Aussage kann nicht sowohl wahr als auch falsch sein. Wenn wir das Prinzip des ausgeschlossenen Dritten fallen lassen, dann räumen wir einfach ein, daß eine Aussage möglicherweise 'weder' wahr noch falsch ist. Wir wollen eine solche Aussage 'unentscheidbar' nennen. Wie sich später herausgestellt hat, ist die Zulassung von unentscheidbaren Aussagen in der mathematischen Logik unerläßlich. Ein System der Logik, das das Prinzip des ausgeschlossenen Dritten nicht enthält, kann mit Fug und Recht als 'nichtaristotelische' Logik bezeichnet werden. KORZYBSKI hat aber wiederholt betont, daß die Allgemeine Semantik nicht als ein System der Logik, nicht einmal als eine Philosophie, sondern als eine empirische Wissenschaft anzusehen sei. Nun hat eine empirische Wissenschaft, im Gegensatz zu einem logischen System und zu vielen philosophischen Systemen, es mit Beobachtungen und Experimenten zu tun. Soweit bekannt ist, hat KORZYBSKI keine Experimente ausgeführt, aber er hat das Verhalten der Menschen beobachtet. Sein Anspruch, die Grundlagen einer neuen empirischen Wissenschaft gelegt zu haben, muß dann auf der Grundlage der Verallgemeinerungen beurteilt werden, die er nach seinen Beobachtungen aufgestellt hat. KORZYBSKI behauptete, daß die Menschen sich so verhalten, als verwechselten sie ihre sprachlichen Landkarten mit dem Gelände der Wirklichkeit und Wörter mit Dingen, - eine Beobachtung, die schon ALEXANDER BRYAN JOHNSON gemacht hat, und zwar mehr als hundert Jahre bevor KORZYBSKI sein Hauptwerk SCIENCE AND SANITY (1933) schrieb. Viele andere Denker haben dieselbe Beobachtung gemacht. KORZYBSKI legte jedoch besonderen Nachdruck auf das, was er für die Wurzeln der Gleichsetzung der Struktur der Wirklichkeit mit der Struktur der Sprache hielt. Er glaubte, diese Gleichsetzung komme daher, daß wir uns die aristotelische Logik zu eigen gemacht haben. Natürlich haben nur wenige Menschen die aristotelische Logik eingehend studiert. KORZYBSKI hat aber darauf hingewiesen, daß diese Logik sich in der besonderen Struktur der indoeuropäischen Sprachen widerspiegelt und dadurch in die Sprachgewohnheiten und folglich auch die Denkgewohnheiten der Menschen aufgenommen wurde, die diese Sprachen sprechen. Die Struktur der Aussagen, die KORZYBSKI als die Grundlage der indoeuropäischen Sprachen ansah, besteht in der Verbindung von Subjekt und Prädikat durch die Kopula 'ist' nach dem Schema der Syllogismen "Alle A sind B", "einige X sind Y", "kein M ist N" usw. Nun hat das Wort "ist" ("sind") verschiedene Bedeutungen. Wenn ich sage "Ein Junggeselle ist ein unverheirateter Mann", dann verwende ich "ist" zur Aufstellung einer Identität. In diesem Sinne läßt sich das Wort "Junggeselle" durch "unverheirateter Mann" ersetzen. Aristoteles' Prinzip der Identität läßt dies zu, sobald wir zugeben, daß der Geltungsbereich der beiden Wörter der gleiche ist: A ist A. In einem anderen Sinne bezeichnet "ist" die Zugehörigkeit zu einer Klasse. Wenn ich sage: "Ein Franzose ist ein Europäer", dann beabsichtige ich nicht, Franzosen mit allen Europäern gleichzusetzen. Die Klasse der Europäer ist größer, als die Klasse der Franzosen, und "Franzose" kann nicht in jedem Fall an die Stelle von "Europäer" gesetzt werden. Zum Beispiel kann ich aus der Wahrheit der Aussage "Alle Franzosen sprechen französisch" nicht ableiten "Alle Europäer sprechen französisch". In diesem Falle ist die Bedeutung von "ist" eindeutig eine ganz andere als die Gleichsetzung zweier Wortinhalte. Eine weitere Bedeutung von "ist" stellt sich heraus, wenn ich sage: "Die Rose ist rot." Hier beschreibe ich eine Eigenschaft der Rose, wobei ich gewiß nicht die Blume mit der Farbe gleichsetze. Wenn wir der Sprache Gewalt antun wollen, dann können wir "die Rose ist rot" als eine Aussage interpretieren, die die Klassenzugehörigkeit bezeichnet, nämlich "die Rose gehört zur Klasse der roten Gegenstände". Solche Interpretationen sind jedoch künstlich. Es ist angemessener, eine andere Bedeutung von "ist" zuzulassen, nämlich die Verbindung eines Gegenstandes mit einer seiner Eigenschaften. Eine weitere Bedeutung von "ist" tritt zutage, wenn ich einen Gegenstand benenne. Wenn ich auf eine Rose deute und dabei sage: "Dies ist eine Rose", dann benenne ich den Gegenstand, auf den ich hinweise. Diese Feststellung läßt sich auch als Zuteilung zu einer Klasse interpretieren: "Dieser Gegenstand gehört zur Klasse der Rosen". Mögen auch die beiden Feststellungen logisch gleichbedeutend sein, so unterscheiden sich doch die Voraussetzungen. Wenn ich eine Blume als eine Rose klassifiziere, dann nehme ich an, daß der Hörer bereits eine Vorstellung von einer Klasse von Blumen hat, die man Rosen nennt. Wenn ich der Blume einen Namen gebe, tue ich es vielleicht in der Annahme, daß der Zuhörer das deutsche Wort nicht kennt, mit dem man sie bezeichnen kann. Literatur: Anatol Rapoport, Allgemeine Bedeutungslehre, Darmstadt 1972