Sonntag, 30. Dezember 2012

Freitag, 28. Dezember 2012

letzte und längste vollmondnacht in 2012

Tell me what you feel in your room when the full moon is shining in upon you and your lamp is dying out, and I will tell you how old you are, and I shall know if you are happy.” -Henri Frederic Amiel

Es gibt so viele Gründe
alles beim Alten zu lassen
und nur einen einzigen
doch endlich etwas zu verändern:

Du hältst es
einfach
nicht mehr aus.



Sonntag, 23. Dezember 2012

23/24 jingle bells in moll

I wish I had a river I could skate away on...

Samstag, 22. Dezember 2012

22/24 surfing santa

good vibrations...der ultimative sommer-wellen-fun-weihnachtssong...



Freitag, 21. Dezember 2012

21/24 jenseits von jingle hells und lamettawahnsinn

ist das LICHT der STAR. immer.
denn es ist auch die zeit der winter-solstice.
der "wendekreis des steinbocks".

(...) der dunkelste Punkt der jährlichen Sonnenbahn - aber, wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten. Die Kälte und Klarheit des Winters ist hier genauso Realität wie auch die Geburt des neuen Lichtes; ab jetzt nimmt das dunkle Prinzip wieder ab. Das Tageslicht beginnt wieder langsam aber stetig zuzunehmen, "aufwärtszuklettern" bis zum ersehnten Frühlingspunkt.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Montag, 17. Dezember 2012

Sonntag, 16. Dezember 2012

16/24 dritter advent (cello wars)








fünf typen und ein piano.
                                                                                                           

Freitag, 14. Dezember 2012

14/24 the KING's...

...fried peanut butter and banana sandwich...


...don't knock it, till ya TRY it!


by Stevie Riks, "rock and roll impressionist par excellence": 
  


"Did Elvis really... 

Was wäre aus Elvis geworden, wenn er es nicht zum berühmten Sänger gebracht hätte? Gelernt hatte er nichts! Bevor er das Singen zu seinem Beruf machte bezog er als Lieferwagenfahrer bei einer Elektrofirma pro Stunde 1 Dollar 25. Als Schüler hatte er als Kino-Platzanweiser etwas Geld verdient, damit die kleine Familie genug zu essen hatte. Als seine Leistungen schlechter wurden, durfte er diesen Nebenverdienst allerdings nicht weiter ausführen. Ab da kamen vermehrt frisch gefangene, gebratene Eichhörnchen auf den Tisch…. Zu mehr reichte das Geld nicht.

 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

13/24 es stimmt wahrscheinlich, dass harte arbeit

noch keinen umgebracht hat
aber ich denke mir: 
warum soll ich es riskieren?
 
(Ronald Reagan's Glaubensbekenntnis) 

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Montag, 10. Dezember 2012

10/24 kraftquelle einsamkeit

nichts kann ohne einsamkeit entstehen.
ich habe mir eine einsamkeit geschaffen,
die niemand ahnt.

pablo picasso




entnommen: www.psychoanalyse-zuerich.ch/Den-Traum-alleine 


Depressionen lähmen Geist und Seele. Es gibt jedoch eine melancholische Gemütsverfassung, die sich produktiv auswirkt. Das zeigt sich besonders deutlich im Schaffen des grossen deutschen Lyrikers, Essayisten und Erzählers Gottfried Benn (1886–1956). Er hat immer wieder betont, dass sein Schaffen sich aus einer existenziellen Einsamkeit und Unbehaustheit nähre. Mit dieser Auffassung ist er nicht allein. Von Pablo Picasso, der gemeinhin als heiterer, ja fast kindlicher Künstler gilt, stammt der Satz: «Nichts kann ohne Einsamkeit entstehen. Ich habe mir eine Einsamkeit geschaffen, die niemand ahnt.» Zahlreiche Philosophen haben geltend gemacht, dass alle Kreativität aus einem Defizit komme. Der Mensch sei ein Mängelwesen. Weil er sich seiner Unvollkommenheit bewusst sei, versuche er, etwas Vollkommenes zu schaffen.
Manfred Papst geht in seinem Vortrag dem komplexen Zusammenhang von Melancholie und Produktivität nach. Woher kommt der schöpferische Impuls? Und wie beschreiben kreative Menschen ihren Zustand vor, während und nach ihrer künstlerischen Arbeit? Geht es um das vollendete Werk? Oder ist der Weg das Ziel?  Gottfried Benns Werke und Briefe. Es wird jedoch in kleinen Diskursen auch ausgeführt, wie Thomas Mann und Franz Kafka ihr Schaffen erlebt und definiert haben. Briefe und Tagebücher der Autoren geben darüber vielfältige, mitunter auch widersprüchliche Auskunft.
Am Ende stellt sich die Frage, ob Melancholie und Einsamkeit vom schöpferischen Menschen überhaupt überwunden werden können und sollen. Anders formuliert: Ist Kreativität nur um den Preis des Unglücklichseins zu haben? Kann ein mit sich und der Welt zufriedener Mensch künstlerisch etwas zustande bringen? Oder ist alle Kunst ein Pakt mit dem Teufel? 







Pablo Picasso (1881-1973) über Picasso
"Was glauben Sie denn, ist ein Künstler? Ein Schwachsinniger, der nur Augen hat, wenn er Maler ist, nur Ohren, wenn er Musiker ist, gar nur eine Lyra für alle Lagen des Herzens, wenn er Dichter ist, oder gar nur Muskeln, wenn er Bauer ist? Ganz im Gegenteil! Er ist gleichzeitig ein politisches Wesen, das ständig im Bewusstsein der zerstörerischen, brennenden oder beglückenden Weltereignisse lebt und sich ganz und gar nach ihrem Bilde formt. Wie könnte man kein Interesse an den anderen Menschen nehmen und sich in elfenbeinerner Gleichgültigkeit von einem Leben absondern, das einem so überreich entgegengebracht wird? Nein, die Malerei ist nicht erfunden, um Wohnungen auszuschmücken. Sie ist eine Waffe zum Angriff und zur Verteidigung gegen den Feind.“
“Nichts kann ohne Einsamkeit entstehen. Ich habe mir eine Einsamkeit geschaffen, die niemand ahnt. Es ist schwer heute allein zu sein, weil es Uhren gibt. Haben Sie je einen Heiligen mit Uhr gesehen? Ich habe keinen finden können, selbst unter jenen Heiligen nicht die als Schutzpatrone der Uhrmacher gelten."
"Ich sage es mit Stolz, ich habe die Malerei nie als eine Kunst der puren Unterhaltung und Zerstreuung betrachtet. Ich wollte mittels der Zeichnung und der Farbe, da sie nun einmal meine Waffen waren, immer tiefer in die Kenntnis der Welt und die Menschen eindringen, damit diese Kenntnis uns alle mit jedem Tag freier mache... Ja, ich bin mir bewusst, dass ich mit meiner Malerei wie ein wahrer Revolutionär gekämpft habe...."
"Der Künstler ist wie ein Sammelbecken von Empfindungen, die von überallher kommen: vom Himmel, von der Erde, von einem Fetzen Papier, von einer vorübereilenden Figur oder einem Spinnweb. Deshalb dürfen wir keinen Unterschied machen. Wo es um Dinge geht, gibt es keine Klassenunterschiede. Wir müssen uns das, was für unsere Arbeit gut ist, aussuchen, und zwar überall, nur nicht in unserer eigenen Arbeit. Es graust mir davor, mich selbst zu kopieren....."
"Ich bin kein Pessimist, ich verabscheue die Kunst nicht, denn ich könnte nicht leben, ohne ihr nicht alle meine Zeit zu widmen. Ich liebe sie als meinen einzigen Lebenszweck. Alles, was ich im Zusammenhang mit der Kunst tue, bereitet mir die größte Freude. Doch deshalb sehe ich noch lange nicht ein, weshalb alle Welt sich die Kunst vornimmt, ihr die Beglaubigungsschreiben abverlangt und ihrer eigenen Dummheit in bezug auf dies Thema freien Lauf läßt. Museen sind nichts weiter als ein Haufen Lügen, und die Leute, die aus der Kunst ein Geschäft machen, sind meistens Betrüger."
"Von allem – Hunger, Elend, Unverständnis des Publikums – ist der Ruhm bei weitem das Schlimmste. Damit züchtigt Gott den Künstler. Es ist traurig. Es ist wahr.
Erfolg ist etwas sehr Wichtiges! Man hat oft gesagt, dass der Künstler für sich selbst, sozusagen 'aus Liebe zur Kunst' arbeiten und den Erfolg verachten soll. Das ist falsch! Ein Künstler braucht Erfolg. Und nicht nur, um davon zu leben, sondern vor allem, um sein Werk schaffen zu können. Sogar ein reicher Mann braucht Erfolg. Nur wenige Leute verstehen etwas von Kunst, und Gefühl für Malerei ist nicht allen gegeben. Die meisten beurteilen Kunst nach dem Erfolg. Warum also den Erfolg den 'Erfolgsmalern'überlassen? Jede Generation hat die ihren. Aber wo steht geschrieben, dass der Erfolg immer nur denen gehören soll, die dem Publikum schmeicheln? ......"
"Was gibt es Gefährlicheres, als verstanden zu werden? Um so mehr, als es das gar nicht gibt. Immer wird man verkehrt verstanden. Man glaubt, man sei nicht einsam. Und in Wirklichkeit ist man es um so mehr."
"Man spricht immer vom Naturalismus als Gegensatz zur modernen Malerei. Ich möchte wohl wissen, ob irgendjemand schon einmal ein natürliches Kunstwerk gesehen hat. Natur und Kunst sind verschiedene Dinge, können also nicht das gleiche sein. Durch die Kunst drücken wir unsere Vorstellungen von dem aus, was Natur nicht ist."


aus: Wort und Bekenntnis, Verlag Arche , Zürich und Picasso sagt... , Verlag Kurt Desch, München - von Hélène Parmelin in:
Picasso von Ingo F. Walther, Benedikt Taschen Verlag 1992, S.10,16,18,26,53,70,75

Freitag, 7. Dezember 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012

6/24 nikolaustag

nikolausstiefel und ihre füllungen-eine typologie der modelle und ihrer füllungen                                                                                                                                     



Mittwoch, 5. Dezember 2012

5/24 nachhaltig schenken

als erstes schenkst Du Dir das geschenkpapier: sei kreativ und staune, was zweckentfremdbares in schubladen & schränken so vor sich hinstaubt +++ boykottiere das alljährliche fröhliche warenaustauschfest zugunsten von "klasse statt masse" - schenke weniger, durchdachter, bewusster +++ lasse das land im-konsumrausch-durch-die-läden-wanken-und kaufen-was-das-zeug-hält klinke Dich aus, und geniesse die stressfreie zeit +++ schenke gutscheine, ess-, trink-, kochbares, oder das kostbarste per se: ZEIT - wofür auch immer... 
   
in den ozeanen schwimmt heute sechs mal mehr plastikmüll als plankton - unkapputbar und toxisch
 
zitat aus dem Umweltbrief, mai 2007
[...]
Simultan durchgeführte Studien ergaben: Riesige Mengen an Plastik-Müll
befinden sich in unseren Weltmeeren. [...] In vielen Regionen sind mittlerweile mehr
Plastik-Partikel als Plankton nachweisbar. Die meisten Kunststoffe,
vorwiegend aus privaten Haushalten und der Industrie, sind biologisch nicht
abbaubar und ihre Giftstoffe werden über das Plankton aufgenommen. Für
viele, im Meer lebende, Tierarten ist Plankton ein wichtiger
Nahrungsbestandteil. So gelangen die Gifte in die Nahrungskette. Mit
dramatischen Folgen für das gesamte Ökosystem und auch für uns Menschen, die
wir am Ende dieser Nahrungskette stehen.
[...] Unzählige Meeressäuger sterben, weil sie sich in den
Müll-Teppichen verfangen oder durch das Verschlucken dieser unverdaulichen
"Beute" elend zu Grunde gehen.

[...]
Zwischen Kalifornien und Hawaii hat sich ein fast geschlossener, drei
Millionen Tonnen schwerer Teppich aus Plastik von etwa der Größe
Mitteleuropas ausgebreitet. Er stammt aus der weltweiten Produktion von
jährlich 125 Millionen Tonnen Kunststoff. In diesem Bereich des
Nordpazifik kommen mittlerweile auf jedes Kilo tierischen Planktons sechs
Kilo Plastikabfall. [...]
Grund für die Müllschwemme weitab von menschlichen Siedlungen sind kreisende
Strömungen von Wind und Wasser. [...] Wird der vor den Küsten Asiens und Amerikas
treibende Müll von dieser Strömung erfasst, verbleibt er nach Angaben der
National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) mindestens 16 Jahre im
pazifischen Megastrudel. Nicht lange genug, um zersetzt zu werden; denn
bislang werden die meisten der konventionellen Kunststoffe nicht von
Mikroorganismen abgebaut. Bis UV-Strahlung und Oxidation eine Spielzeugente
in ihre Moleküle zerlegt haben, können bis zu 500 Jahre vergehen.


Mehr Informationen:

Montag, 3. Dezember 2012

3/24 DIY-low-budget-geschenkidee

es ist ein brauch von alters her:
doch wer zufrieden und vergnügt,
sieht zu, dass er auch welchen kriegt.

(Wilhelm Busch, aus: 
die fromme helene (1872) 
kapitel 16, die versuchung )


  Liköransatz für Kokos-Ananas-Likör

(für 1 Fläschchen 250ml)

100g weißer Zucker
100g Rohrzucker
getrocknete Kokoschips
getrocknete Ananasstücke 

Zucker, Kokos und Ananas in eine Flasche schichten, gut verschliessen und mit einem Zettel versehen:


"Den Flascheninhalt in 500ml Korn geben, durchrühren und mindestens 1 Woche im Kühlschrank ziehen lassen. Gelegentlich umrühren. Den Liköransatz durch ein Sieb gießen und mit je 200ml Kokosmilch und Ananassaft verrühren. Kalt genießen"

dies und mehr

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 quittenlikör 

Sonntag, 2. Dezember 2012

2/24 erster advent


nicht immer ist es die tür, die uns vom nachbarn trennt
oft sind es die welten. 
(aus: »lleine bilanzen«) © Harald Schmid

Samstag, 1. Dezember 2012

1/24 der countdown läuft

die stille & besinnliche zeit :-> somit eingeläutet ...die symptome bekannt: schlossbeleuchtung und lärm in strassen & geschäften...sich mit glühwein zuschüttende, weihnachtslieder grölende weihnachtsmarktbesucher.  

ob weihnachten heuer stattfindet ist indes noch nicht ganz sicher, denn da wäre ja noch die maya-kalender kiste =)